Kubu Island, Botswana

Botswana Kubu Island Salzpfanne

Dinge, die man auf Kubu Island nicht tun sollte umfassen: Ein Kind oder einen Herzinfarkt bekommen, groß aufs Klo müssen und in schlechter Gesellschaft anreisen. Denn Kubu Island ist der wohl abgelegenste Ort, den man sich vorstellen kann. Vier Stunden Fahrzeit von der nächsten befestigten Straße entfernt, befindet man sich im Nirgendwo – zusammen mit einem Plumpsklo und eben den Leuten, mit denen man angereist ist. Und mit King George, der die Insel verwaltet und mit einem Fahrrad und Rastamütze, vermutlich auch ein bisschen bekifft, sein Zepter schwenkt. Kubu Island ist eine etwa 300 x 300 Meter große Felseninsel mitten in einer Salzpfanne und ich nehme an, dass es auf dem Mond ziemlich genau so aussieht wie dort (minus das Plumpsklo). Ich mag Abgeschiedenheit ja ganz gern, daher war Kubu für mich eines der Highlights unserer Afrikareise. Was ich dagegen nicht mag, sind Plumpsklos und eben solche mit einer Taschenlampe in der Nacht aufzusuchen, daher kann es sein, dass jemand im romantischen Mondschein keine zehn Meter hinter dem geparkten Auto wild gepinkelt und dabei einen Salamander erwischt hat #SorryTravelmates

Kubu ist einer der schönsten Orte, die ich je besucht habe und wer mit dem Gedanken spielt, hinzufahren, sollte das so bald wie möglich tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in fünf Jahren noch so ursprünglich und wild ist wie heute. Die Insel liegt in den Makgadikgadi Pans (aka Party Pants), deren Namen wir natürlich nicht bis Ende der Reise korrekt aussprechen konnten. Von Maun aus sollte man 7 – 8 Stunden Fahrtzeit einplanen. Die Insel ist nur mit Allradantrieb erreichbar, da es die letzten vier Stunden durchs Gestrüpp geht. Ab da sollte man Wasser und Essen für mindestens drei Tage mitnehmen, denn falls man eine Panne hat findet einen vermutlich keiner. Die Piste zweigt kurz hinter Zoroga ab, alternativ kann man von Süden in die Salzpfanne reinfahren (den Weg haben wir raus genommen) – allerdings ist die Strecke weniger schön als die im Norden. Auf der Insel zu campen ist teuer, umgerechnet 50 Euro pro Person. Es gibt kein fließend Wasser, Strom oder Grillstellen auf den Campsites. Aber das macht ja gerade den Charme aus. Man kann allerdings auch am Rand der Salzpfanne wild campen. Gute Spots fürs wild campen und Campsites findet man mit der App iOverlander.

Botswana Kubu Island Road Trip Salzpfanne

Botswana Kubu Island Salzpfanne

Botswana Kubu Island Camping

Botswana Kubu Island Road Trip Dachzelt

Botswana Kubu Island Camping

Botswana Kubu Island Baobab

Botswana Kubu Island Sunrise

Botswana Kubu Island Sunset

Botswana Kubu Island Salzpfanne Kaktus

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